Flame Dual Key

Überblick

Dualkey bietet zwei Modulatoren, die als A(H)D-, A(S)R- oder Loop-Hüllkurven eingesetzt werden können. Zur Aktivierung stehen Taster und Gate-Eingänge bereit. Länge und Form der Hüllkurven lassen sich nicht nur manuell justieren, sondern auch durch CV-Wege beeinflussen. Am Ende von Decay- beziehungsweise Release-Phasen werden Trigger-Spannungen generiert, sodass sich beide Modulatoren bequem verketten lassen. Wem das Ganze dann noch nicht komplex genug ist, kann mehrere Dualkeys kombinieren. Obendrauf werden Gate-Signale vom Modul generiert.

Ansichten

Details

Augenscheinlich sind die Hüllkurven des Dualkey-Moduls identisch aufgebaut, praktisch gibt es aber einen Unterschied: Während der links auf der Frontplatte befindliche Modulator eine logarithmische Abklang-Phase besitzt, kommt die rechtsseitig untergebrachte Instanz mit linearer Charakteristik daher. Ansonsten gibt es keine Unterschiede zwischen den Schaltungen. Pro Modulator steht ein Shape-Regler zur Veränderung der Hüllkurvenform bereit. Genauer kann man zwischen aufsteigendem Sägezahn, Dreieck beziehungsweise Trapez und abfallendem Sägezahn überblenden. Die Länge von Attack, Release und einer etwaigen Hold-Phase wird simultan durch das Time-Potentiometer bestimmt. Ein ebenfalls mit Time betitelter Schalter dient dem Wechsel zwischen drei Zeitbereichen. (Spannweite insgesamt: Eine Millisekunde bis eine Minute.) Per Level-Regler kann der maximale Hüllkurven-Ausgangspegel von +10 V begrenzt werden. Shape- und Time-Parameter lassen sich mit Hilfe von CV-Eingängen modulieren. Die Potentiometer dienen hierbei als Abschwächer.

Zur Aktivierung der Hüllkurven sind Trigger- beziehungsweise Gate-Buchsen (Key) und Taster vorhanden. Pro Modulator stehen drei Betriebsarten zur Auswahl. Neben Hüllkurvenausgängen gibt es Abgriffe für Trigger- (End-Out) und Gate-Signale (Key-Out).

Die Dualkey-Betriebsarten:

Shot: Die Hüllkurve befindet sich im A(H)D-Modus. Die Länge von Attack-, Hold- und Decay-Phase wird durch die Time-Bedienelemente bestimmt. Nach Beendigung des Decays wird an der End-Out-Buchse ein Trigger-Signal abgegeben. Am Key-Out-Anschluss liegt solange ein Signal an, wie die Hüllkurve aktiv ist.

Gate: Die Hüllkurve befindet sich im A(S)R-Modus. Attack- und Release-Phase werden durch die Time-Bedienelemente bestimmt. Der Sustain-Wert bleibt gehalten, solange ein Signal am Gate-Eingang anliegt. Nach Beendigung der Release-Phase wird am End-Out-Anschluss ein Trigger-Signal ausgegeben. Die Key-Out-Buchse spiegelt eingehende Gate-Signale.

Loop: Ähnlich dem A(H)D-Modus, allerdings wird die Hüllkurve hier in Schleife abgespielt, solange ein Gate-Signal eingeht. Der Key-Out-Anschluss spiegelt auch hier die eingehenden Gate-Spannungen.

Anschlüsse

Pro Hüllkurve:
Gate- beziehungsweise Trigger-Eingang
Shape- und Time-CV-Eingänge
CV-, Gate- und Trigger-Ausgänge

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 10 Teileinheiten breit, 30 mm tief
Stromverbrauch: 40 mA auf +12 V und 5 mA auf -12 V

Gewicht
0.2 kg
artikelnr
FLDK
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