Grendel - Drone Commander Classic Pedal

Überblick

Das Drone Commander Classic Pedal ist ein Analogsynthesizer mit eigenständigem, kraftvollem Sound. Zwei Oszillatoren, ein Bandpassfilter mit Selbstoszillation und Overdrive sowie ein komplexer LFO stehen für Klangexperimente bereit. Dank Fußschalter plus Hüllkurve kann man das Instrument bequem an- und ausschalten. Ein Audioeingang und diverse Steuerwege erlauben die gemeinsame Verwendung mit anderem Equipment. Die schwebenden, rhythmischen Klangwelten des Classic Pedals können Zuhörer immer wieder in Erstaunen versetzen. – Eine Drone-Maschine der Extraklasse!

Details

Das Classic Pedal basiert auf den Schaltungen des ersten Grendel Drone Commanders, der in einer Munitionskiste daherkam. Neben dem schlankeren Format gibt es auch allerhand technische Neuerungen zu verzeichnen, etwa Erweiterungen beim Filter, einen VCA und eine Hüllkurve.

Als Klanggeneratoren kommen zwei Analogoszillatoren zum Einsatz. Pro VCO stehen ein Schalter zur Auswahl von Dreieck- oder Rechteckwellenform und ein Tune-Potentiometer mit einem Regelbereich von 20 Hz bis 360 Hz bereit. Per Mixer lassen sich Schwingungen beider Oszillatoren in beliebigem Verhältnis kombinieren. Alternativ zur internen Klangerzeugung kann ein externes Audiosignal eingeschliffen werden.

Nachfolgend steht ein Bandpassfilter im Signalweg. Via Schalter kann zwischen zwei Grenzfrequenzbereichen gewählt werden. Ein Drehregler dient der stufenlosen Cutoff-Justierung. Zusätzlich wirkt sich das Bedienelement auf die Resonanz aus. - Bei niedrigen Einstellungen geht das Filter in Selbstoszillation über. Mit Hilfe eines „toten Patches“ am Audioeingang, wodurch die Oszillatoren deaktiviert werden, kann man die Bandpass-Schaltung so als alleinigen Signalgenerator verwenden. Ab Werk liefert das Filter rauen, leicht zerrenden Klang. Der Eingangspegel (und damit der Overdrive) lässt sich mit Hilfe eines Trim-Potentiometers anheben beziehungsweise verringern. Wabernde Filtermodulationen sind dank eines integrierten LFOs kein Problem. Ergänzend gibt es einen Cutoff-CV-Eingang, der Steuerspannungen im Bereich von -10 V bis +10 V verarbeitet.

Der LFO des Classic Pedals generiert Klick- und Rampen-Wellenformen, die mit Hilfe eines Potentiometers gemischt werden können. Geschwindigkeit und Modulationsintensität sind mittels weiterer Drehregler justierbar. Per Schalter lässt sich der Modulator schnell aus dem Signalweg entfernen. Die Klicks werden per PLL-Schaltung erzeugt. Als Multiplikator (bezogen auf die LFO-Geschwindigkeit) kann man 2x, 4x, 8x oder 16x wählen. Neben der Verwendung als Modulationssignal gibt der Drone Commander die Klicks auch am Clock-Ausgang ab. – Die Synchronisation von Classic Pedal und zum Beispiel einem externen Sequenzer ist also problemlos möglich. Ein Schalter bestimmt, ob der LFO positive Klicks und aufsteigende Rampen oder negative Klicks und abfallende Rampen generiert.

Abschließend steht ein VCA mit Lautstärke-Potentiometer im Signalweg. Per Fußschalter oder Gate-Eingang lässt sich das Classic-Pedal schnell ein- und ausschalten. Dank AR-Hüllkurve kann dieser Vorgang entweder zackig oder langsam von statten gehen. Verbindet man Clock-Ausgang mit Gate-Eingang, ergeben sich Tremolo-Effekte.

Das Drone Commander Classic Pedal lässt sich mit Hilfe eines externen Netzteils (separat erhältlich) oder einer 9V-Blockbatterie betreiben.

Anschlüsse

Audioausgang (6,3 mm)
Audioeingang (3,5 mm)
Filter-CV-Eingang (3,5 mm)
Gate-Eingang (3,5 mm)
Clock-Ausgang (3,5 mm)
Buchse für DC-Netzteil (Tip = Negativ / Ring = Positiv)

Abmessungen

16 mal 10,5 mal 5,5 Zentimeter
Stromversorgung: 9 V, 15 mA

Gewicht
0.6 kg
artikelnr
GRdccp
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