Make Noise - Tempi

Überblick

Mit dem Tempi hat Make Noise eine erstaunlich vielseitige Bearbeitungsstufe für Clock-Signale geschaffen. Das Modul verfügt über sechs simultan arbeitende Kanäle, die Multiplikatoren oder Teiler einer eingehenden Clock generieren. Dank eines dualen Bedienkonzeptes und reichhaltiger Variationsmöglichkeiten lassen sich allein mit dem Tempi ausgeklügelte Rhythmen erstellen.

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Details

Das Tempi wurde konzipiert, um aus einem Minimum an Eingangsdaten einen bunten Strauß rhythmischer Informationen zu kreieren. Tatsächlich reicht dem Modul bereits eine Clock für seine Arbeit aus, sie wird per Tempo-Buchse eingeführt. Liegt mal kein Signal an, besinnt sich die Schaltung auf den zuletzt genutzten Wert.

Die im Tempi arbeitenden Algorithmen sind auf hohe Stabilität getrimmt. Sechs unabhängig voneinander arbeitende Kanäle stehen bereit, um Teiler oder Multiplikatoren der grundlegenden Clock zu erzeugen. Die Programmierung kann entweder in Echtzeit erfolgen, indem man auf dem entsprechenden Kanaltaster einen Wert einklopft, oder man bedient sich diverser Tastenkombinationen. Make Noise nennt diese Bedienkonzepte den Human- und den Machine-Modus. Ersterer bringt als Performance-Unterstützung eine dreistufige Quantisierung mit.

Neben Teilungs- beziehungsweise Multiplikationsfaktor lässt sich auch die Phasenlage für jeden Kanal einzeln bestimmen, was zu interessanten Rhythmusverschiebungen führt. Per Mute-Funktion kann man einzelne Wege schnell an- oder abschalten. Ein besonders interessantes Feature des Tempi ist die Mod-Option. Sie tauscht die Einstellungen von zwei oder mehr Kanälen in regelmäßigen Abständen aus. Als Taktgeber für diesen Vorgang dienen Gate-Signale, die sich per Mod-Buchse in das Modul einführen lassen. Ein Garant für abwechslungsreiche Ergebnisse.

Fertige Setups lassen sich als sogenannte States festhalten, hierfür stehen vier Bänke zu je 16 Speicherplätzen bereit. Zusätzlich wird das aktuelle Tempo gesichert. Neben einfachen Kopierfunktionen gibt es auch eine Mutate-Option, die zufällige Variationen eines Datensatzes erstellt. Ab Werk sind in der ersten Bank typische Clock-Divider- und Multiplikator-Konfigurationen zu finden. Dank CV- und Gate-Eingängen kann man externe Modulatoren einsetzen, um automatisch zwischen Speicher-Slots umzuschalten.

Durch weitere Funktionen lassen sich Details im Verhalten des Tempis an eigene Wünsche anpassen.

Anschlüsse

Sechs Kanalausgänge
STATE SELECT CV-Eingang und Gate-Eingang, TEMPO Clockeingang, MOD Gate-Eingang

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 10 TE breit, 24 mm tief
Stromverbrauch: 46 mA auf +12 V, 0 mA auf -12 V

Gewicht
0.074 kg
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