Metabolic Devices - Coherence

Überblick

Du findest LFOs zu eintönig und Chaos-CV-Quellen zu beliebig? – Dann ist Coherence genau das Richtige für dich! Die Schaltung nutzt einen speziell konzipierten Fensterkomparator, eine S&H-Stufe und einen Divider, um aus zwei arbiträren Modulationssignalen eine stimmige Melodie nebst passenden Rhythmen abzuleiten. – Inklusive Variationen! Die Ergebnisse wissen immer wieder zu überraschen. Das vollanaloge Design des Moduls garantiert exzellente Performance.

Details

Coherence verfügt über zwei Eingangskanäle, gedacht für Modulationsspannungen von LFOs, Hüllkurven und dergleichen. Einer dieser Wege ist mit einem bipolaren Abschwächer und einem editierbaren Offset-Generator (Regelbereich -5 V bis +5 V) ausgestattet. Ein Anwendungsbeispiel: Sind die von Coherence erzeugten Pitch-Signale zu hoch, einfach ein negatives Offset hinzufügen. Umgekehrt lassen sich durch einen positiven Versatz tiefe Melodien nach oben transponieren. Hat man gerade nur ein Modulationssignal zur Hand, kann der Offset-Generator als Festspannungsquelle dienen. Per Taster lassen sich die Eingänge der Kanäle schnell vertauschen.

Mit dem orange unterlegten Potentiometer wird der Fensterkomparator editiert. Anders ausgedrückt: Dieses Bedienelement legt fest, bis zu welchem Abstand die Eingangssignale als kohärent angesehen werden. Ein CV-Eingang mit bipolarem Abschwächer erlaubt es dir, das Fenster durch Modulationssignale zu beeinflussen. Ein Kohärenz-Ausgang (schwarz markiert) und Inkohärenz-Ausgang (grau markiert) geben Gate-Signale (+5 V) ab, wenn die Distanz zwischen dem ersten und zweiten Eingangssignal kleiner beziehungsweise größer als der eingestellte Kohärenzwert ist.

Die blau unterlegte Frontplattensektion ist für die Erstellung von Melodien zuständig. Herzstück der dahinter liegenden Schaltung ist eine S&H-Stufe. Die Berechnungen, die das Coherence-Modul zur Bestimmung von Pitch-CV-Spannungen durchführt, sind recht komplex. Wichtigster Faktor ist, welche Spannungen am Fensterkomparator anliegen, während die S&H-Stufe ausgelöst wird. Mit Hilfe der drei blau markierten Taster lassen sich unterschiedliche Trigger-Modi wählen:

  • Erste Variante: Jedes Mal, wenn der Divider (s.u.) ein Gate ausgibt, wird eine neue Pitch-CV-Spannung generiert.
  • Zweite Variante: Jedes Mal, wenn die Eingangssignale am Fensterkomparator den gleichen Wert haben, wird eine neue Pitch-CV-Spannung generiert.
  • Dritte Variante: Jedes Mal, wenn die Wellenform am zweiten Eingangskanal die Laufrichtung (aufsteigend / absteigend) ändert, wird eine neue Pitch-CV-Spannung generiert.

Durch die gleichzeitige Betätigung mehrerer Modus-Taster lassen sich verschiedene Trigger-Arten kombinieren. Mit Hilfe eines Potentiometers kann der Notenbereich manuell eingeschränkt werden. Neben dem Pitch-CV-Ausgang gibt es einen Trigger-Abgriff (+5 V, 2 ms). Diese Buchse wird immer dann aktiv, wenn sich die Notenspannung ändert. Gemeinsam sind die Ausgänge also hervorragend geeignet, um eine Synthesizer-Stimme zu kontrollieren. Für länger gehaltene Noten kann man Pitch-CV-Ausgang und den schwarz unterlegten Kohärenzabgriff nutzen.

Auch der Divider wird vom schwarz markierten Kohärenzausgang des Fensterkomparators mit Gate-Signalen versorgt. Per Taster-Reihe kann man einen Divisor festlegen, sodass nur jedes X-te Mal eine Spannung durchgelassen wird. Der Maximalwert liegt bei 16 Schritten. Ein Trigger-Eingang macht es möglich, die Teilungsstufe zurückzusetzen. Ergebnisse stehen an vier Gate-Ausgängen zum Abgriff bereit:

  • 1/2-Ausgang: Wird aktiv (+5 V), wenn ein Signal vom Fensterkomparator an den Divider geschickt wird. Die Abschaltung erfolgt, sobald beide Eingangssignale den gleichen Pegel aufweisen oder Inkohärenz auftritt.
  • 2/2-Ausgang: Wird aktiv (+5 V), wenn beide Eingangssignale den gleichen Pegel aufweisen. Die Abschaltung erfolgt, sobald Inkohärenz auftritt.
  • Divider-Ausgang: Wird aktiv (+5 V), wenn die eingestellte Schrittanzahl erreicht ist. Die Gate-Länge entspricht der Summe von Ausgang 1/2  und 2/2.
  • Rest-Ausgang: Wird aktiv (+5 V), wenn sich die Schrittzahl am Divider erhöht, das Gate-Signal aber unterdrückt bleibt.
Sonstiges
Die stimmigsten Resultate erzielt Coherence mit langsam aufsteigenden und abfallenden Signalen. – Also etwa Dreieck-Wellenformen oder gemächlich arbeitenden Hüllkurven. Neben periodischem Material eignen sich auch One-Shots. Wellen mit steilen Flanken, etwa ein Rechteck, führen zu oftmals unberechenbaren Ergebnissen. Bei Modulationen des Fensterkomparators sieht die Sache ähnlich aus. Hier lassen sich mit Rechteck- oder Pulswellen allerdings Gliederungen ähnlich Strophe und Refrain kreieren.
Anschlüsse

Zwei Signaleingänge
CV-Eingang für Fenstergröße
Kohärenz-Gate-Ausgang
Inkohärenz-Gate-Ausgang
Pitch-Ausgang
Trigger-Ausgang
Vier Divider-Gate-Ausgänge

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 16 Teileinheiten breit, 25 mm tief
Stromverbrauch: 50 mA auf +12 V und 70 mA auf -12 V

Gewicht
0.2 kg
artikelnr
METDcoh
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