Moog Grandmother

Überblick

Mit der Großmutter möchte Kulthersteller Moog zu seinen Wurzeln zurückkehren. Viele Schaltungen des bunten, semimodularen Instrumentes basieren auf Minimoog und Moog Modular. Die Klangerzeugung setzt sich aus zwei VCOs, Mixer, Ladder-Tiefpass plus Hochpassfilter, VCA und Hallfedern zusammen. An Modulatoren gibt es eine Hüllkurve und einen LFO. Obendrauf wurden ein Arpeggiator und ein Sequenzer implementiert. 41 Buchsen, bipolare Abschwächer und ein Multiple garantieren intuitives Patch-Vergnügen. Und Großmutters Sound? – Köstlich analog mit wohligem Vintage-Flair, ergänzt um scheppernden Federhall.

Ansichten

Details

Während die Phatty-Serie einen eher treibenden, modernen Charakter besitzt, stehen bei Großmutter wohlwollend-fette Klänge mit klassischem Flair im Vordergrund. Audiosignale werden von zwei Oszillatoren nach Minimoog-Vorbild generiert. Neben Bedienelementen zur Wellenformauswahl und Stimmung gibt es eine Hard-Sync-Option. Nachfolgend steht ein Mixer mit CP3-Design im Signalweg. Danach geht es in ein zeitloses, auf dem Moog 904-Modul basierendes Ladder-Tiefpass-Filter. Die Flankensteilheit liegt bei -24 dB pro Oktave. Der Sound ist typisch fett. Das Grenzfrequenz-Potentiometer erlaubt Filter-Sweeps von 10 Hz bis 20 kHz. Die Resonanz reicht bis zu pfeifender Selbstoszillation. Ergänzend ist, quasi für den Feinschliff, ein -6 dB Hochpass anzutreffen. Anschließend folgt ein VCA nach Modular-Vorbild (Moog 902). Damit aber nicht genug! Es gibt noch eine Kopie des 905er Federhalls. Der Sound ist metallisch-sanft.Gibt man der Großmutter einen kleinen Klaps, scheppert es.

An Modulatoren finden sich eine ADSR-Hüllkurve (Moog 911) mit Sustain-Fader und ein LFO. Letzterer dringt bis in den Audiobereich vor. Ergänzend sind zwei bipolare Abschwächer und ein vierfaches Multiple vorhanden. Zum Spiel steht eine 32 Tasten umfassende Fatar-Klaviatur mit Anschlagdynamik bereit. Ferner sind Pitch- und Mod-Räder an Bord. Darüber hinaus gibt es einen Arpeggiator und einen Sequenzer. Letzterer kann drei Pattern mit jeweils 256 Noten festhalten.

So ganz ohne technologischen Fortschritt kommt natürlich auch die Großmutter nicht aus. – Es gibt ein MIDI-DIN-Trio und sogar USB-MIDI. Zum Anschluss von Gitarre, Drum-Computer und dergleichen wurde eine 6,3 mm Klinkenbuchse verbaut.

Als semi-modularer Synthesizer sind die meisten Bestandteile verdrahtet. Man kann also direkt in die Tasten hauen und genießen. Viele der Normalisierungen lassen sich allerdings mittels Patch-Kabeln aufbrechen. Insgesamt 41 Modular-Buchsen stehen für Klangexperimente bereit. Sie teilen sich in 21 Eingänge und 16 Signalabgriffe auf. Die Kombination mit gängigem Modular-Equipment ist natürlich kein Problem.

Sonstiges
Die Stromversorgung erfolgt per mitgeliefertem 12V-Netzteil. (Polung: Spitze = Positiv / Ring = Negativ)
Anschlüsse

21 Patch-Eingänge
16 Patch-Ausgänge
Vierfaches Multiple
6,3 mm Audioeingang und Ausgang
MIDI-DIN-Eingang, Ausgang und Thru-Weg
USB-Port

Abmessungen
55 mal 36 mal 14 Zentimeter
Gewicht
7.25 kg
artikelnr
EMCMgm
Externe Videos
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