Pittsburgh Modular - Lifeforms KB-1

Überblick

Dieses tolle Controllermodul beinhaltet ein kapazitatives Touch-Keyboard mit einer Oktave Umfang, zwei Trigger-Kontaktflächen und vier Preset-Touchplates zum Programmieren von festen Spannungen.
Soweit ähnelt der Funktionsumfang dem anderer Touchkeboards, wenn da nicht Duophonie wäre, ein leistungsfähiger Arpeggiator, ein 64-Noten Sequenzer plus ein Clockgenerator mit Tap-Tempo. Die Trigger-Touchplates können z.B als Pitch-Bender verwendet werden oder zum Generieren von Gate-Bursts und die Preset-Touchplates funktionieren auch als ein kleiner Sequenzer!

Voller Funktionen, kleiner und viel günstiger als die meisten anderen Touchkeyboards. Worauf wartest du noch?!

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Details

Das Keyboard ist druckempfindlich, weswegen neben einer Notenspannung von einem Volt pro Oktave und einem Gate-Signal auch eine Druck-CV (0-6 V) ausgegeben wird. Die Oktavlage des Keyboards lässt sich mit zwei Tastern in einem Bereich von sieben Oktaven ändern.

Das Keyboard hat vier Grundmodi, die mit dem MODE-Taster selektiert werden:

  • Monophon: Nur eine Note wird ausgegeben, die Signale CV/Gate/Pressure werden von Kanal 1 auf 2 gespiegelt. Es gibt sechs Notenprioritäten zur Auswahl: last note priority, low note priority und high note priority, jeweils mit oder ohne Retrigger. Die KEY-Taste aktiviert einen Stotter-Modus, der bei steigendem Fingerdruck immer dichtere Gate-Stöße ausgibt, deren Frequenz ein Vielfaches der Clock ist (x0, x2 oder x4). HOLD-Modus hält das Gate offen.
  • Duophon: Das Keyboard wertet zwei Finger aus und gibt für jeden separat Noten-CV, Gate und Pressure aus. Zur Auswahl stehen zwei Notenprioritäten: Last Note mit Retrigger und Low Note mit Retrigger. KEY und HOLD haben die gleichen Funktionen wie im monofonen Modus.
  • Arpeggiator: ruft ein repetitives Melodiemuster ab, das bis zu 10 Finger in der gespielten Reihenfolge ausliest, samt des Drucks! Die KEY-Taste erlaubt Transponierung bei gedrücktem HOLD und produziert auch Gate-Stöße. RUN startet oder stoppt den Arpeggiator. Im EDIT-Modus stellst du verschiedene Verhaltensweisen ein:
    • Trigger: Jede Note kann einen oder zwei Trigger ausgeben. Zufalls-Modus mit züfälligen Gates auf Ausgang 1 oder 1+2. Aktive Note und Gate-Ausgang kann zwischen Kanälen 1 und 2 alternieren.
    • Gate-Stöße: können aktivert oder deaktiviert werden.
    • Oktavumfang: eine, zwei oder drei Oktaven.
    • Die CV von Kanal 2 kann der von Kanal 1 entsprechen, eine Oktave höher sein oder zwei Oktaven höher.
  • Sequenzer: Vier Patterns mit bis zu 64 Steps Länge können Schritt für Schritt progammiert werden, sowohl Noten, Pausen wie diverse "Modifier" pro Note:
    • kein Retrigger zwischen Noten
    • Pitchbend zwischen Noten
    • 40ms Triggerlänge
    • Trigger mit 7/8 Länge
    • Note erzeugt doppelten Trigger
    • Note erzeugt vierfachen Trigger
    RUN startet oder stoppt den Sequenzer. KEY-Taste erlaubt Transponierung bei gedrücktem HOLD und auch Gate-Stöße. Während die Sequenz läuft öffnet HOLD die Gates, während der Aufnahme setzt es Pausen.

    Auch für den Sequenzer gibt es verschiedene Einstellungen:
    • Ablaufrichtung: vorwärts, rückwärts, zufällig
    • Gate-Stöße auf Basis von Wahrscheinlichkeiten können aktivert oder deaktiviert werden.
    • Shift: Die erste Note der Sequenz kann einen step vorwärts oder rückwärts verschoben werden.
    • Die CV von Kanal 2 kann der von Kanal 1 entsprechen, eine Oktave höher sein oder zwei Oktaven höher.

Die Geschwindigkeit des Arpeggiators, des Sequenzers, der Gate-Bursts, Trigger sowie des Touch-Preset-Sequenzers wird von der Clock bestimmt. Diese kann extern zugeführt werden oder aus dem internen Clockgenerator stammen, dessen Tempo manuell eingeklopft werden kann (Tap-Tempo-Funktion über die CLOCK-Taste).
wenn man zu einer externen Clock synchronisiert, ist es manchmel vorteilhaft, wenn das KB-1 langsamer läuft als die Clock. Das kann mit den internen Clockdivider bewerkstelligt werden (Teilerfaktoren 2, 4, oder 8)

Die oben erwähnten Gate-Stöße, die anhand von Wahrscheinlichkeiten produziert werden lassen sich modifizieren. Es können Pausen aktiviert werden und die Rhythmik eingestellt werden (nur halbe Noten, Halbe und Viertel bwziehungsweise Halbe, Viiertel und Achtel.

Die vier Preset-Touchplates geben bei Aktivierung die mit dem Potentiometer eingestellte CV (0-5 V) sowie einen 40 ms langen Trigger aus. Im clock-synchronisiertem Sequenzermodus kann die Ablaufrichtung (vorwärts, rückwärts oder zufällig) sowie der Clockteiler/-Multiplikator (1/8, 1/4, 1/2, x1, x2, x4 oder x4) eingestellt werden.

Anschlüsse

Clockeingang, Clockausgang
Trigger-Ausgänge 1 + 2
Preset CV-Ausgang, Preset Gate-Ausgang
pro Stimme: 1V/Oktave CV-Ausgang, Pressure CV-Ausgang, Gate-Ausgang

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 48 TE breit, 35 mm tief
Stromverbrauch: 160 mA

Gewicht
0.3 kg
artikelnr
PITkb1
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Regulärer Preis: 465,00 €

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