Copper Traces - Seek

Überblick

Verfügbar im August

Kleines Musikgenie – Der Seek ist ein mächtiger Kompaktsequenzer mit bis zu 64 Schritten pro Pattern. Das Modul besitzt einen Notationsumfang von fünf Oktaven. Neben CV- und Gate-Spannungen lassen sich auch Accent-Signale generieren. Schnelle Melodie-Variationen sind dank sechs Abspielarten, Transponierungsfunktion, Mehrzweck-Reset-Eingang, integriertem Quantizer und ausgefuchster Zufallsalgorithmen kein Problem. Ergebnisse können auf zwölf Speicherplätzen abgelegt werden. Zur Synchronisation ist ein Clock-Eingang an Bord, alternativ lässt sich der interne Taktgeber verwenden. Die Bedienung geht, trotz des üppigen Funktionsumfanges, leicht von der Hand.

Ansichten

Details

Konzeptionell ist Seek an bewährte Bassline-Sequenzer á la TB-303 angelehnt, das Modul kann allerdings deutlich mehr. Augenfälligstes Upgrade gegenüber altehrwürdigen Klassikern ist die Erweiterung auf bis zu 64 Schritte pro Pattern. Notenwerte lassen sich per vertikal positionierter „Knopf-Klaviatur“ über einen Bereich von fünf Oktaven eingeben. Danebenliegende Taster erlauben es, Pausen, Akzente und Befehle für gebundenes Spiel (Legato) zu setzen. Die Ergebnisse können auf sechs Arten abgespielt werden, im Einzelnen stehen folgende Modi bereit:

  • Vorwärts
  • Rückwärts
  • Vorwärts-Rückwärts
  • Ping-Pong
  • Zufall
  • Brownsche Bewegung (Stochastischer Prozess)

Zur Ausgabe von Signalen hat der Seek  jeweils eine CV-, Gate- und Accent-Buchse dabei. Die Synchronisation zu Drittmodulen ist mittels Clock-Eingang plus nachstehendem Divider möglich. Ergänzend gibt es einen Reset-Weg, der den Sequenzer nicht nur neu zu starten vermag, sondern auch für eine Vielzahl anderer Funktionen nutzbar ist. Im Detail lassen sich folgende Befehle per Reset-Eingang  auslösen:

  • Reset – Startet den Sequenzer neu
  • Run / Stop – Startet oder stoppt die Pattern-Wiedergabe
  • One Shot – Spielt die gewählte Sequenz einmalig ab
  • Play Direction – Änderung der Abspielrichtung
  • Randomness – Beeinflussung der Zufallsfunktion
  • Slip-Forward – Sprung zum nächsten Schritt
  • Slip-Back – Sprung zum vorherigen Schritt
  • Jump to a Random Step – Zufällige Auswahl der Abspielposition

Ist gerade mal keine externe Clock zur Hand, kann Seek mit Hilfe des internen Taktgebers betrieben werden. Melodielinien lassen sich in diesem Fall mit einer Geschwindigkeit von 5 BPM bis 250 BPM abspielen. Der Accent-Ausgang ist so konfigurierbar, dass er Taktsignale an Drittmodule weitergibt. Man kann seinen Seek also auch als Master-Clock verwenden.

Für schnelle Pattern-Variationen wurden dem Seek mehrere Zufallsalgorithmen spendiert. Genauer gibt es statische und sich langsam von den Ursprungsnoten wegbewegende Programme. Ein Wahrscheinlichkeitsparameter regelt die Häufigkeit von Abwandlungen. Wer keine Lust hat, selbst zu komponieren, kann sich vom Zufallsgenerator komplette Sequenzen kreieren lassen. Per Quantizer hat man Zugriff auf die gespielte Tonleiter. Noten können via Tastendruck selektiert oder von der eingestellten Skala entfernt werden. Darüber hinaus gibt es eine Transponierungsfunktion, mit der sich Sequenzen um eine Oktave absenken oder um bis zu zwei Oktaven anheben lassen.

Fertige Pattern können, inklusive sämtlicher Zusatzparameter, in zwölf Speicherplätzen festgehalten und jederzeit neu aufgerufen werden. Bei der Umschaltung zwischen Sequenzen hat man die Wahl, ob der Wechsel sofort oder nach Beendigung der vorangegangenen Melodie erfolgen soll.

Anschlüsse

Clock- und Reset-Eingänge
CV-, Gate- und Accent-Ausgänge

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 12 Teileinheiten breit, 25 mm tief
Stromverbrauch: 35 mA auf +12 V und 7 mA auf -12 V

Gewicht
0.2 kg
artikelnr
COTs
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