Sputnik Modular - 5-step Voltage Source (regular knobs)

Überblick

Ein sehr buchloider Fünfschritt Analog-Sequenzer mit Stepselektion und -Addressierung, individuellen Pulsausgängen und vier CV-Reihen. Manuelle Taster zum Anwählen von Steps ermöglichen ein direktes, haptisches Spiel mit dem Modul - auch ohne Clock, zum Abrufen von CV-Presets.
Sein Clockgenerator ist schön flexibel, spannungssteuerbar und bietet variable Gatelänge, Transport-Tasten und -Eingänge und einen breiten Frequnzbereich, von LFO bis Audio.

Ansichten

Details

Grob gesagt lässt sich das Modul in zwei Hälften teilen:
1) eine sequenzielle Quelle für CVs und Pulse alias Analogsequenzer.
2) einen steuerbaren Clockgenerator/Transportzentrale namens Pulser.

Der Sequenzer

ist 5 Schritte lang und hat 4 Potireihen zum Einstellen von CVs. Pro Step finden wir neben den vier CV-Reglern einen Pulsausgang und einen "Stage-Select"-Pulseingang. Erhält dieser einen Trigger, so springt der Sequenzer zu just diesem Step. Patcht man nun den Pulsausgang eines Steps in den Stage-Select-Eingang eines anderen Steps, kann man Loops erstellen oder Resets auf bestimmte Steps setzen.
Alternativ kann man jeden Schritt mit dem Taster manuell aktivieren und mit den Fingern durch die Stages schalten. Ohne Clock kannst du so fünf Presets mit vier CVs abrufen.
Kombiniere die manuelle Addressierung mit gepatchten Resets und erzeuge kleine Minisequnzen (im großen Bruder 16-Step Voltage Source könntest du so innerhalb der 16 Schritte mehrere kurze Sequenzen patchen und mit den Tasten zwischen ihnen wechseln - wie beim Serge TKB).
Resets zum banalen Verkürzen der Sequenz kannst du auch mit den schwarzen Schiebeschaltern in der Stage-Select-Sektion setzen. Neben dieser Funktion kann man die Schritte über eine CV am ADDRESS-Eingang anfahren und so diverse Ablaufrichtungen basteln: steigender Sägezahn für vorwärts, fallender für rückwärts, Dreieck für Pendelmodus und S&H für Random. Das erweitert die kreativen Möglichkeiten des Sequenzers nochmals.

Der Pulser

ist mehr als nur ein Clockgenerator, sondern eine ganze Sequenzer-Steuereinheit.
Sein Geschwindigkeitsbereich ist groß: von 0,002 bis 10 Sekunden (also 0,1Hz bis ca 500Hz), sprich es geht alles von LFO bis Audio. Letzteres macht den Einsatz als grafischen Oszillator möglich. Die Geschwindigkeit ist spannungssteuerbar, ebenso die Gatelänge (0-100%).
Die Transportfunktionen Start und Stop können manuell und über Signale aktiviert werden
Der Pulser gibt nicht nur ein Rechtecksignal aus, sondern auch einen Sägezahn, was in LFO-Geschwindigkeit nütlich ist. Der externe Clockeingang TRIG.IN ist auf dem Pulsausgang normalisiert.

Die meisten Funktionen sind direkt aus dem Buchla-Modul 245 übernommen, das 5-Stage Voltage Source kann man also als dessen Klon sehen, neu sind nur die Taster zum Selektieren eines Steps neu.

Sonstiges

Dies ist die Version mit normalen Potiknöpfen anstatt Plastik-Potischäften. Unserer Meinung nach ist das genaue Einstellen von CVs, speziell bei Melodien (!). mit knöpfen viel besser möglich als mit winzigen Schäften - auch wenn die Knöpfe eng beieinander stehen mögen.
Wir bei Schneiders favorisieren eindeutig diese Version - sollten genug Leute die andere nachfragen, dann lassen wir uns gerne eines besseren belehren und können sie auch besorgen.

Anschlüsse

Sequenzer
pro Schritt: Stage-Select-Eingang, Pulsausgang
Stage Addressierungs CV-Eingang
4 Sequenzer CV-Ausgänge A-D, globaler Pulsausgang

Pulser:
CV-Eingänge für Geschwindigekit (TIME) und Gatelänge (LENGTH)
Trigger-Eingang [normalisiert auf] Pulsausgang; Sägezahnausgang
Transport-Eingänge für Start und Stop

Abmessungen

3HE Eurorack-Modul, 28TE breit
Stromverbrauch unbekannt, benötigt jedenfalls +5V

Gewicht
0.32 kg
artikelnr
SPU5step

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