Strange Science Instruments - F1 Stereo Lowpass Filter

Überblick

Weit mehr als nur ein Moog-Klon! – Das F1 setzt sich aus zwei spannungssteuerbaren Transistor-Ladder-Tiefpässen zusammen. Die Schaltungen lassen sich einzeln oder als verlinktes Paar nutzen, wahlweise inklusive Offset. Hierdurch sind, neben getrenntem beziehungsweise parallelem Betrieb, auch gleichmäßige Stereofilterungen und serielle Patches mit zwei versetzten Resonanzspitzen möglich. Dank dreierlei Flankensteilheit kann man nicht nur klassisch-breiten Moog-Sound genießen, sondern auch samtig-weiche Frequenzbeschneidungen vollführen. Sättigungsstufen addieren auf Wunsch dröhnende Zerrungen.

Ansichten

Details

Das F1 ist ein zweikanaliges Transistor-Ladder-Filter mit eigenständigem Feature-Set. Hinter den Audioeingängen finden sich kombinierte Pegelregelungs- und Sättigungsstufen. Stehen die zugehörigen Potentiometer auf 12-Uhr-Position, erhält man den Verstärkungsfaktor Eins. Darüber beginnen die Schaltungen, deftige Zerrungen zu generieren.

Anschließend folgen die eigentlichen Filter. Grenzfrequenz und Resonanz lassen sich nicht nur manuell, sondern auch mittels Steuerspannungseingängen beeinflussen. Die Flankensteilheit wird für beide Tiefpässe gemeinsam ausgewählt. Folgende Optionen stehen bereit:

  • -12 dB / Oktave: Das F1 liefert wohlig-samtige Frequenzbeschneidungen, die ein wenig an Oberheims SEM erinnern. Mit der Resonanz kann man Signale freundlich anspitzen, Selbstoszillation ist in diesem Modus nicht möglich. – Eine spezielle Empfehlung für geschmeidige Leads und Pads. Darüber hinaus auch im Live-Betrieb eine tolle Sache, denn Sounds lassen sich in dieser Betriebsart sehr sanft ein- und ausblenden.
  • -18 dB / Oktave: Ähnlich charmant wie die -12dB-Betriebsart, Grenzfrequenz und Resonanz packen aber schon merklich kräftiger zu. Kombiniert mit der dröhnenden Sättigung lassen sich zwitschernd-zerrende Bässe zaubern, die entfernt an eine TB-303 erinnern.
  • -24 dB / Oktave: Der Klangcharakter geht stark in Richtung Moog. Dank penibler Feinabstimmung reicht die Resonanz gerade so bis in die pfeifende Selbstoszillation. Durch die feinfühlige Kalibrierung erhält das F1 einen fast schon chirurgischen Charakter.

Tiefe Frequenzen werden, wie bei Transistor-Ladder-Schaltungen üblich, durch hohe Resonanzwerte ordentlich ausgedünnt. – Mit Hilfe der Sättigungsstufe kann man aber leicht gegensteuern. Ein Offset-Regler erlaubt es, die Grenzfrequenzen der beiden Kanäle voneinander abzusetzen. Ein Tipp: Führt man beiden Filtern das gleiche Signal zu, lassen sich, bei hohen Resonanzwerten und versetzten Grenzfrequenzen, vokalartige Sounds formen. – Mittels gegenläufiger Cutoff-Modulationen sind besonders lebendige Ergebnisse möglich. Bei serieller Verschaltung der Filter hat man hingegen zwei Resonanzspitzen zur Hand. – Auch sehr interessant für Klangexperimente. Ohne Offset kann man, durch die serielle Kombination beider Filter, eine Flankensteilheit von -48 dB pro Oktave kreieren.

Durch die Sättigungsstufen erzeugte Pegelanhebungen lassen sich, mit Hilfe von Lautstärkeregelungen vor den Audioausgängen, leicht kompensieren.

Ein wichtiges Feature des F1-Moduls ist der Stereo-Link-Schalter. Bei Aktivität sind sämtliche Parameter beider Kanäle allein durch die Potentiometer und CV-Eingänge des linksseitig auf der Frontplatte befindlichen Tiefpass-Weges steuerbar. – Perfekt für modulare DJ-Sessions und Live-Performances.

Anschlüsse

Je Filter:
Audioeingang
Grenzfrequenz-CV-Eingang
Resonanz-CV-Eingang
Audioausgang

Abmessungen

3 HE Eurorack-Modul, 16 TE breit, 35 mm tief

Gewicht
0.2 kg
artikelnr
SSIf1
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