Tiptop Audio - Spring Waves (Z-DSP card)

Überblick

Das Spring Waves erweitert die Effektpalette des Z-DSP um Physical Modeling-Algorithmen, die das Verhalten angereger natürlicher Objekte wie Röhren, Saiten, Membranen, Federn, Metall- oder Holzstäbe simulieren.
Sechs Effekte dieser Karte sind spezialisiert auf die Waveguide-Synthese, die der Karpluss-Strong-Synthese etwas voraus ist. Zwei Efekte sind Spring-Modelle, die ein Masse-Feder-Prinzip emulieren und ihre physikalische Eigenschaften wie Kraft, Bewegung, Reibung und mechanische Grenzen nachahmen.

Details

Prinzip der Waveguide-Synthese: ein Impuls oder ein kurzer Klang regen ein sehr kurzes Delay an, das zurück in den Eingang geleitet wird, nach dem Passieren eines Tiefpassfilters. Die Delayzeit bestimmt die Tonhöhe, das Feedback die Ausklingzeit. Digitale Waveguides kombinieren und verschalten diverse dieser Algorithmen zusammen.

Das Federmodell berechnet in Samplinggeschwindigkeit alle Newton'schen Kräfte, die das Verhalten eine Masse-Feder-Systems steuern und berücksichtigt folgende Faktoren: Die Feder als solche, ihre Rückkehrkraft mit potenziell nicht-linearem Verhalten, ferner zwei Punkte (an denen einerseits die Feder montiert, andererseits eine Masse befestigt ist); die flüssige Reibung, die von der Geschwindigkeit der bewegten Masse abhängt; mechanische Grenzen (eine Feder kann sich nicht unendlich ausdehnen) und letztlich statische wie dynamische Reibung, die beim Kontakt mit einer rauhen Oberfläche entstehen.
Der Audioeingang wird entweder benutzt, um den Aufhängepunkt der Feder zu bewegen oder als Kraft, die direkt auf die bewegte Masse angewendet wird. Der Audioausgang wird aus der Bewegung der Masse gespeist.

Gemeinsame Regler:
Waveguide-Modelle (die ersten sechs): Eingänge L+R können auf gleiche Art verwendet werden. Control 1 bestimmt Tonhöhe, Control 2 dämpft den Klang.
Federmodelle (die letzten beiden): linker Eingang ist der reguläre, rechter Eingang ist der alternative Eingang. Control 1 ist die Federhärte, vergleichbar mit Filter-Cutoff; Control 2 ist die flüssige Reibung, vergleichbar mit Filterresonanz.

Programme:

  1. Double Waveguide Mixed: zwei Waveguides, die gemischt werden und dann zurückgeführt werden. Tonhöhe separat einstellbar.
  2. String Waveguide: Waveguide, der eine gezupfte Saite simuliert. Tonhöhe beider Waveguides separat regelbar.
  3. Bass Waveguide: Spezialisiert auf Bearbeitung von Bässen. PitchEnv bestimmt die Tiefe des Envelope Followers, der die Waveguide-Tonhöhe moduliert.
  4. Minor Chords: vier Waveguides; drei davon sind auf einen Mollakkord gestimmt. Der vierte kann mit Chord auf eine Quarte, verminderte Septime, Septime oder Oktave gestimmt werden.
  5. Waveguide Mesh 1: Vier Waveguides mit spreizbaren Frequenzen, was Spread regelt.
  6. Waveguide Mesh 4: Wie Programm 5, aber die Waveguides sind hier miteinander verschaltet.
  7. Spring Filter 3 (LP): Federmodell, das an ein Tiefpass-Tiefpass erinnert. Force stellt die Federkraft ein, Friction den Grad der Reibung (wie inverse Resonanz), Lin-3 simultan die Linearität der Federhärte und der Reibung.
  8. Static Friction 2: Federmodell mit statischer Reibung. Super, um Klänge zu zerstören und zu zerbröseln. Force und Friction siehe oben, Static bestimmt den Grad der statischer Reibung (je mehr, desto kratziger)

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